Chronik der Sanierung

Die Fläche des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes in seiner gegenwärtig gültigen Grenze beträgt 26,21 ha (23 ha – 1995), das sind rund 4% der Siedlungs- und Verkehrsfläche der Stadt. 2 ha davon sind öffentliche Grünfläche.

Im Sanierungsgebiet befinden sich:

            195 Hauptgebäude

            249 Flurstücke, 175 Grundstücke

            446 Nebengebäude

60% der Gebäude wurden vor 1900 errichtet, 31% von 1900 – 1945, 0,5% von 1946 – 1960. Nach 1960 wurden 8,5% der Substanz gebaut. Laut „Vorbereitende Untersuchungen – Bericht“ standen im Sanierungsgebiet 1995 32 Hauptgebäude leer, 12 davon teilweise.

31 Gebäude, das sind 17% aller Hauptgebäude im Gebiet, stehen unter Denkmalschutz.

Im Sanierungsgebiet befinden sich ca. 18,69% der Wohnungen der Stadt. 19,4% der Einwohner Bad Freienwaldes wohnen im Sanierungsgebiet „Altstadtkern“.

Im Zuge der Stadtsanierung wurden insgesamt bis Ende 2011 ca. 26,13 Mio. € von Bund/Land und Kommune für den Ausbau von Straßen Wegen und Plätzen, aber vor allem für den Erhalt der Gebäude aufgebracht.

Die einzelnen Sanierungsmaßnahmen werden den nachfolgenden Handlungsfeldern der Stadtsanierung zugeordnet, von denen hier beispielhaft eine Auswahl umgesetzter Maßnahmen aus den zurückliegenden 21 Jahren angeführt werden:

(Städtebauförderrichtlinie 2009 des Landes Brandenburg unter  www.lbv.brandenburg.de)

B.1 Vorbereitung der Gesamtmaßnahme und durchführungsbezogene Untersuchungen und Gutachten

Mustergutachten zur Ermittlung von Ausgleichsbeträgen wurden im Handlungsfeld B1 ebenso bezuschusst, wie die Erarbeitung und die Fortschreibung von städtebaulichen Rahmenplänen für das Sanierungsgebiet, der Bebauungsplan Block 1 oder die Vorbereitung und Durchführung von Wettbewerben.

B.2 Begleitung der Gesamtmaßnahme

Als treuhänderischer Sanierungsträger steht die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Axel-Springer-Straße 54 B, 10117 Berlin, der Stadt seit Beginn des Sanierungsprozesses in allen diesbezüglichen Fragen zur Seite. Über Öffentlichkeitsarbeit wurden auch Sanierungsbroschüren zu unterschiedlichen Themen erarbeitet u.v.m.

B.3 Baumaßnahmen

Koenigstrasse 19 altKoenigstrasse 19 neu

Gegenüberstellung von Alt und Neu am Beispiel Königstraße 19

B.4 Ordnungsmaßnahmen (§ 147 BauGB)

Im Jahr 2011 wurde die Ruine der Malzfabrik an der Karl-Marx-Straße abgetragen. Dort soll ein Frischemarkt entstehen, der die Kundschaft in den historischen Stadtkern ziehen soll.

B.5 Herstellung und Änderung von Erschließungsanlagen und Freiflächen

GebetshausplatzKoenigstrasse Ecke GesundbrunnenstrasseUmsetzungsplan 2012-2014

Abbildung 1: Neugestaltung Gebetshausplatz an der Fischerstraße

Abblidung 2: Umgestaltung Königstraße aus dem Jahr 2003

Abbildung 3: Umsetzungsplan 2012 - 2014 

 

Die Stadt konkretisiert die vorgesehene städtebauliche Gesamtmaßnahme auf der Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK, Stand derzeit: 2006 und z. Z. in Überarbeitung) für jeweils für einen Drei-Jahres-Zeitraum in der Form eines integrierten Umsetzungsplanes, in dem die für die Förderung nach Städtebauförderrichtlinie vorgesehenen Einzelvorhaben dargestellt werden und den Förderrahmen bildet. Aktuelle Handlungsgrundlage ist der Umsetzungsplan 2012-2014.

 

Umsetzungsplan 2012 - 2014

Da der Abschluss der Sanierungsmaßnahme absehbar ist, werden im Sanierungsplan alle bis zum Abschluss der Sanierung des Altstadtkerns voraussichtlich noch erforderlichen Maßnahmen aufgeführt, der sich zur Zeit noch in Abstimmung mit dem Landesamt für Bauen und Verkehr befindet. Weitere Steuerungsinstrumente für den Sanierungsprozess im Altstadtkern sind: - Gestaltungssatzung für den Stadtkern und angrenzende Bereiche vom 14.10.1992 / 31.07.1996 - Bebauungsplan Nr. 01.12.00 - Block I - Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2006 (derzeit in Überarbeitung) - Erhaltungssatzung Bad Freienwalde vom 24.09.1991 - Denkmalbereichssatzung vom 07.09.1993 / 24.05.2000 - Ergebnis des städtebaulichen Ideenwettbewerbes "Fischerstraße" - Ergebnis des Ideenwettbewerbs "Stadtumbau im Bereich südöstliche Kanalstraße unter Nutzung der Potentiale des Freienwalder Landgrabens und des Bahnhofsvorplatzes Bad Freienwalde (Oder)", aus dem die Idee des "Grünen Rings" um die Altstadt hervorgegangen ist.

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